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orten.

Dokumentarfilm 2015-2016

www.facebook.com/film.orten

www.film-orten.de

Im Rahmen eines dokumentarischen Roadmovies macht sich ein Filmteam aus jungen Migrant/-innen auf den Weg. Sie suchen in ihren eigenen Milieus und Kontexten nach Menschen und ihren Geschichten, nach Lebensformen und Lebensorten. Welche Hoffnungen existieren, wenn eine Biografie ganz woanders begann und -oftmals ungewollt- in Deutschland strandet? Was für Ideen gibt es nach dem Durchschreiten mehrerer Länder und nach immerwährendem Neubeginn? Welche Zukünfte werden ersonnen, wenn Krieg im Herkunftsland eine Rückkehr verhindert?

Regie: Margit Schild

Kamera: Jan-Malte Enning

Ton: Lukas Raber

Konzept, Regie, Produktion, Schnitt: Margit Schild

Kamera, Ton, Schnitt, Postproduktion: Jan-Malte Enning

Konzept, Produktion: Antje Havemann, Schild/Havemann GbR, Initiative Temporäre Kunsträume e.V. Berlin

Ton: Lukas Raber

Sounddesign: Oscar Stiebitz

Filmmusik: John Gürtler

John Gürtler – präpariertes Klavier, Bassklarinette, Percussion

Tomas Svensson – Schlagzeug und Percussion

Stephan Bleier – Kontrabass

Schnittberatung: Wiebke Hofmann

Dramaturgische Beratung: Nadja Hermann


Gefördert von der LWL Kulturstiftung Westfalen-Lippe und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

driften

Margit Schild, Berlin

Jan-Malte Enning, Hamburg


Die DVD – mit ausführlichem Begleitheft zum Film – kann hier bestellt werden.


Rezension in den WN, 21.11.2014

Weitere Informationen auf der Website www.less-art.de/driften.html


in Kooperation mit:

GGUA - Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V.,

Münster, Volker Maria Hügel

Filmwerkstatt Münster, Winfried Bettmer

Die Linse e.V., Cinema-Kino, Münster, Jens Schneiderheinze

und anderen...


Das partizipative Filmprojekt driften portraitiert 14 Menschen mit Flucht-und Migrationserfahrung; es basiert auf dem Prinzip der Begegnung und den daraus entstehenden Interaktionen. Die am Projekt teilnehmenden Menschen treten in einen kollektiven Schaffensprozess ein, indem sie gemeinsam an einer Raumzeichnung arbeiten.


Der Sohn eines ehemaligen DDR-Flüchtlings kommt dabei ebenso zu Wort und "Aktion", wie Überlebende des Pinochet Regimes, Schüler_innen mit ungesichertem Aufenthaltstatus und weitgereiste Migrant_innen.




Wandernder Ort 2011

Künstlerische Transformation als kollektive Praxis - ein partizipatorisches Videoprojekt

Margit Schild, Elvira Hufschmid und Antje Havemann

Kamera: Jan-Malte Enning

www.wandernder-ort.de


BewohnerInnen des Münsterlandes übernehmen die Regie für eine vier- bis fünfminütige Episode über ihren Lebensort. Im Wechsel der subjektiven Erzählperspektiven von einer Sequenz zur anderen entspinnt sich die filmische Dramaturgie. Charaktere, Dialoge, Motivwahl unterliegen einerseits einer Fortführung durch den nachfolgenden Teilnehmer, andererseits werden sie aber immer wieder durch den neuen Blick verfremdet oder verändert. Ein entscheidendes Moment dieses Prozesses bildet die Anknüpfung an die vorhergehende Sequenz: Die jeweils nachfolgenden Protagonisten haben den darin gesehenen Handlungsverlauf fortzuführen, bevor sie „ablenken“ und die eigene Episode darstellen. Damit wird ein Durchwandern von filmischen Räumen erzeugt, die mit dem Durchwandern des Münsterlandes einhergehen.

Film anschauen


Gefördert vom Land Nordrhein Westfalen und der

LWL Kulturstiftung Westfalen-Lippe

Projektpartner:

Galerie Münsterland, DA Kloster Kunsthaus Gravenhorst,

Filmwerkstatt Münster

Fotos der Premiere am 19. November 2014 im Kino "Cinema", Warendorfer Str. 45, Münster

Film-Team:

Ivan Zadyraka, Pantea Keshavarzi Bernice Ekoula, Nana Hdrjan, Emmanuel Peterson